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Sport Kaiserslautern Bears verlieren in Mannheim

Bears Kaiserslautern
Die Kaiserslautern Bears haben die Chance verpasst, als Tabellenzweiter in die Sommerpause zu gehen. Der Baseball-Regionalligist unterlag am Samstag bei den Mannheim Tornados II mit 11:17 und 4:15 und ist nun Teil einer vierköpfigen Verfolgergruppe.

Wie sehr die Lauterer von ihrem pausierenden Pitcher Mike Göring abhängen, wurde gegen die Tornados II deutlich. Trotz einer ...

... sehr guten Schlagleistung im ersten Spiel des Tages, zogen die Bears am Ende mit 11:17 klar den Kürzeren. Starke 16 Hits waren gegen die Bundesliga-Reserve des deutschen Rekordmeisters zu wenig, um das Feld als Sieger zu verlassen.

Gleich drei Bears-Werfer scheiterten bei dem Versuch, die gegnerische Offensivabteilung in den Griff zu bekommen: Damian Kriebus, der nach dem ersten Abschnitt vom Wurfhügel ging, Andreas Förster und Jan Whisel mühten sich redlich, ließen jedoch zahlreiche Treffer zu.

„Mannheim hat sich auf jeden Werfer sehr schnell eingestellt“, konstatierte Kriebus, der am Schlag einen sehr guten Tag erwischt hatte. Der 32-jährige bestach durch eine hohe Trefferquote (3/5), verhalf drei Spielern zum Punkten und punktete zweimal selbst.

Zum Pechvogel des Tages avancierte Sebastian Herp, der gleich bei seinem ersten Schlagversuch so unglücklich vom Ball getroffen wurde, dass er verletzt vom Platz musste. Sein Abschiedspiel hatte sich der Outfileder zweifellos anders vorgestellt. Schwächen beim Pitching kompensierten die Lauterer durch eine astreine Angriffsleistung. „Wir haben lange gut mitgehalten und zwischenzeitlich sogar geführt. Am Schluss hat uns aber die nötige Energie gefehlt, um das Spiel zu drehen“, analysierte Kriebus.

Bis zum Stand von 10:7 war die Welt der Westpfälzer noch in Ordnung. Zwei bärenstarke Abschnitte genügten den Tornados, um zehn Punkte zu erzielen und dem Spiel somit die entscheidende Wende zu geben. Bei hochsommerlichen Temperaturen fehlte den Lauterern der nötige Biss, um noch einmal zurück zu kommen. „Wir haben uns zu früh aufgegeben. Am Schluss hat uns der nötige Siegeswille gefehlt“, haderte Jan Whisel.

Im zweiten Spiel war sehr schnell klar, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Mannheim ging bereits im ersten Abschnitt mit 4:0 in Front und gab diesen Vorsprung nicht mehr aus der Hand. Beim Stand von 3:10 aus Sicht der Lauterer war die Partie gelaufen. „Wir sind mit dem gegnerischen Werfer überhaupt nicht zurecht gekommen.

Selbst erfahrene Spieler wie Tom Dillon hatten mit den trickreichen Würfen große Mühe“, verwies Kriebus auf eine Schlüsselszene im vierten Abschnitt, als der US-Amerikaner bei voll besetzten Bases ein Strike Out kassierte.



Dienstag, 13 Juli 2010


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