|
|
Erster gegen Zweiter: Im Spitzenspiel der Baseball-Regionalliga Südwest gastieren die Kaiserslautern Bears am Sonntag (13 Uhr und 15.30 Uhr) beim seit neun Spielen ungeschlagenen Tabellenführer Heidelberg Hedgehogs.
„Es ist an der Zeit, dass jemand der Heidelberger Siegesserie ein Ende setzt“, sagt Bears-Spieler Chris King, der nach längerer ...
|
... Verletzungspause seinem Comeback entgegen fiebert. Der schlagstarke US-Amerikaner zog sich beim Saisonauftakt gegen Mannheim einen Muskelfaserriss zu und hat seitdem kein Spiel mehr für die Lauterer bestritten. Rechtzeitig vor dem Südwest-Derby meldete sich der Infielder jetzt wieder zurück.
„Chris hat gut trainiert. Auch die Sprints verliefen ohne Probleme“, erläutert Bears-Spielertrainer Mike Göring. Dass in Heidelberg und Kaiserslautern zwei Mannschaften um die Tabellenführung kämpfen, die beide erst ihre zweite Regionalliga-Saison bestreiten, stand vor Saisonbeginn nicht zu erwarten. Angetreten mit dem Ziel, so schnell wie möglich den Klassenerhalt zu sichern, haben sich die Lauterer mit sechs Siegen aus den ersten acht Spielen im oberen Tabellendrittel festgesetzt.
Beide Mannschaften kennen sich gut, trugen sie in den vergangenen Jahren doch zahlreiche Freundschaftsspiele gegeneinander aus. Dass der Sieger dabei fast immer Kaiserslautern hieß, dürfen die Pfälzer als gutes Omen werten. Heidelberg, das in der vergangenen Saison noch in der Regionalliga Südost an den Start ging, ist nach den Bears die schlagstärkste Mannschaft im Südwesten. Und das kommt nicht von ungefähr. „Im Südosten waren nur Holzschläger erlaubt.
Mit den Aluminiumkeulen tun sich die Heidelberger jetzt um so leichter“, erklärt Göring. Die Hedgehogs sind nicht nur ungeheuer offensivstark, in David Cox und Simon von Schwedler verfügen sie auch über das beste Pitcher-Duo der Liga. „Schnelle Werfer liegen uns“, versichert Göring, der mit seinen schnellen und trickreichen Würfen höchstpersönlich dafür sorgen will, dass die gegnerische Offensivabteilung nicht zur Entfaltung kommt.
„Wir dürfen uns dort nicht verstecken und müssen vom ersten bis zum letzten Inning konzentriert zur Sache gehen. Einen Hänger können wir uns nicht leisten“, stellt der Bears-Coach klar. Heidelberg verfügt über eine äußerst ausgeglichene Mannschaft. Das Leistungsgefälle im Team ist sehr gering. Neun Spieler des 17-köpfigen Kaders sind gebürtige US-Amerikaner. „Da die meisten von ihnen schon lange hier stationiert sind, gelten sie als Baseball-Deutsche“, informiert Göring.
|